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Am 15. April 2003 war es endlich so weit: die Crew für die Überführung kam an Bord und es wurde alles für die Fahrt vorbereitet: im Maschinenraum wurden die
Systeme erneut geprüft, im Steuerhaus arbeitete man an den Navigationsinstrumenten: am Radar wurden die persönlichen Optionen gesetzt und der Kurs im Navigationsprogramm eingegeben.
Nachdem auch der Zoll seine Arbeit erledigt hatte hieß es um 13:30 Uhr “Maschine an und Leinen los”. Ein fröhliches Winken der Werftmitarbeiter verabschiedete
uns von dem uns heimisch gewordenen Werfthafen.
Noch einmal ein kurzes Anlegen für die Paßkontrolle und dann um 14:15 Uhr ab in die Danziger Bucht. Im offenen Wasser wurde der Autopilot eingestellt, der uns
ab sofort die Arbeit mit erstaunlicher Ruhe und Genauigkeit abnahm.
Mit leichter vorderlichen Brise und einer kleinen Dühnung am Bug in der Danziger Bucht begann die Fahrt mit 8,5 kn (nach GPS) bei 1.500 rpm.
Um 15:45 Uhr verließ WoDi die Danziger Bucht und es begann die Fahrt auf der Ostsee. Mit jetzt achterlichem Wind fuhr WoDi über 9 kn bei 1.400 rpm. Die
achterliche Dünung hat dem Autopilot etwas Mehrarbeit abverlangt, aber WoDi hielt ruhig und unbekümmert ihren Kurs bei und erlaubte uns eine entspannte Fahrt.
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